Didaktischer Ansatz

Didaktischer Ansatz

die Lernenden

Seit meinem Berufsbeginn 2002 habe ich im Sekundär- und tetiären Bildungsbereich gearbeitet als auch für Lehrlinge, Erwachsene und Senioren gelehrt. In all diesen verschiedenen Bereichen hat sich gezeigt, dass ich dann gut lehre, wenn ich eine klare Idee der Bedürfnisse und Ziele der Lernenden habe und sie vom individuellen Status Quo an betreuen kann. Es geht immer um die Frage wer was wofür will. In meiner Praxis hat sich durchgängig gezeigt, dass Lernwiderstände aus schlechter Erfahrung mit Inhalten und Lehrenden kommen, und das fordert mich auf, eine Vielzahl an Lernanlässen und verschiedensten Variationen anzubieten, um neue lohnende Erfahrungen sammeln zu lassen. Wenn Lernende demotiviert oder destruktiv erscheinen, dann gilt es, das Lernen in seiner ursprünglichen Form neu zu entdecken, denn die ist immer spannend und neugierig. Meine Expertise besteht darin, diesen Weg anzuleiten, damit Lernende sich ungehindert und positiv motiviert die Inhalte entdecken können.


die Unterrichtsgestaltung

Jede meiner Unterrichtsstunden beginnt mit einer oder mehreren Aktivitäten, die Lernende in dem ansprechen, was sie schon gut können. Damit ist ein erfolgreicher Einstieg garantiert und der erste kleine Erfolg ist der erst Baustein, für beide Strategien: Einerseits kann ich so Zeit zum Beobachten gewinnen und die Lernenden in ihrem Tun mit der Sache und miteinander, als auch ihre Selbstorganisation, Kommunikation etc. kennenerlenen. Das wird dann die Grundlage für meine Unterrichtsplanung mit aktiven Aufgaben, die auf die Einzelnen und deren Eigenschaften gemünzt sind. Andererseits wird für Lernende so erlebbar, dass meine Lehre einen sicheren Ort schafft, an dem alle ihre Ideen ausprobieren und Fehler machen können, die uns allen dabei helfen, uns der Sache immer wieder neu und bereichernd zu nähern.


das lehren

Lehren steht im Zentrum von jeder Form formaler, institutionalisierter Bildung und vollzieht sich im Austausch zwischen beispielhaften Inhalten, Lehrenden und Lernenden. Ziel ist es, Inhalte in Gehalte zu transferieren, und ein Mehr an Wissen aus Lernprozessen zu gewinnen, aber wie sich das für den/die Einzelne/n ausgestaltet ist schwierig zu beeinflussen. Meine Expertise besteht darin, Lernende und deren Bedürfnisse schnell zu erfassen, und dann in einem geschützten Lernumfeld die praktische Begegnung mit dem Inhalt auf verschiedenste Arten und Weisen zu ermöglichen. Je mehr Varianten, desto besser, weil es die Chance erhöht, dass alle Lernenden etwas finden, das sie an den Inhalt bindet und ihn erlebbar, erfahrbar, und somit lernbar macht. Lehren bedeutet Inhalte in eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben zu wandeln und Lernende dadurch zu begeistern, sich mit dem Material auseinanderzusetzen. Gelingt das, können Lernende sich selbst am Inhalt, und den Inhalt zu Gehalt entwickeln.